Kollegiale Zusammenarbeit   Supervision:
ist die "systemische Reflexion des beruflichen Handelns und zielt auf Veränderungen im Erleben und Handeln."
(Fachlexikon der sozialen Arbeit)

"Ich verstehe Supervision als System - Check für den zwischen-menschlichen Bereich...Was nützt die beste Anlage, wenn 20 % an Produktivität durch zwischenmenschliche Reibungsverluste eingebüßt wird?...Auch Investitionen in die menschliche Qualifikation sichern die Wettbewerbsfähigkeit."
("Halten, was Coaching verspricht.", Butzko, H.G.)

Ziele von Supervision:
  1. Entlastung

    Im Berufsalltag entstandene Konflikte und belastende Situationen, Ereignisse, welche persönlich existentielle Grenzen erreichen können, sind oft nicht alleine lösbar. Allein mit einem Supervisanden, in der Gruppe oder dem Team kann man ihnen in der Supervision aber durchaus begegnen.

  2. Effektive Gestaltung der eigenen Tätigkeit durch die Erarbeitung neuer Handlungsstrategien

    Sich praktikable Kenntnisse und Handlungsstrategien, Wissen über Motive und Wirken der eigenen Persönlichkeit anzueignen, erleichtert die Umgänge mit den Klienten / Kunden und führt zu Arbeitserfolgen mit ihnen.

  3. Verstehen von Prozessen und Verbesserung der kollegialen Zusammenarbeit

    Hinsichtlich der Optimierung des gemeinsamen Arbeitens in Teams und Gruppen ermöglicht der Supervisor, der sich von außen als Externer dem System nähert, neue Perspektiven im Verstehen von Prozessen sowie in der Erarbeitung von möglichen Veränderungen.

  4. Krisenintervention

    Sie steht im Mittelpunkt von Supervision, wenn strukturelle Änderungen, Entlassungen anstehen. Es gilt dann nach Wegen zu suchen, um sich produktivere Reaktionen und Verhaltensweisen zu erarbeiten.